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SCHWANGERSCHAFT
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Wenn sich bei einer HIV-positiven Frau ein Sprössling ankündigt oder Kinderwunsch besteht, sollte man für das Kind alle denkbaren Präventionsmethoden anwenden, um eine Infizierung zu vermeiden.
Dazu zählen die Medikamenteneinnahme gegen Ende der Schwangerschaft, die Kaiserschnittgeburt, der Verzicht auf das Stillen (Muttermilch hat eine hohe Viruslast) und eine Therapie zwei bis vier Wochen nach Geburt des Kindes. Mit diesen Schutzmaßnahmen lässt sich die Infektionswahrscheinlichkeit von ca. 20 Prozent auf unter zwei Prozent reduzieren.
KINDERWUNSCH
WICHTIG:
Eine HIV-positive Frau mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft sollte sich auf jeden Fall intensiv beraten lassen. Insbesondere sollte die Betreuung durch einen HIV-Schwerpunktarzt erfolgen.
