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ABBOTT

EIN UNTERNEHMEN ÜBERNIMMT VERANTWORTUNG


Forschung und Innovation

Seit der Entdeckung der HI-Virusinfektion gehört Abbott zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der HIV- und Aids-Forschung. Abbott entwickelte 1985 den ersten zugelassenen Test zum Nachweis von HIV-Antikörpern im Blut und brachte 1996 einen der ersten Proteaseinhibitoren auf den Markt. Im Jahr 2000 folgte die Zulassung eines weiteren, mittlerweile weltweit führenden Proteaseinhibitors. Seit September 2006 steht dieser Proteaseinhibitor dank eines von Abbott in Deutschland entwickelten technologischen Verfahrens in einer neuen Darreichungsform zur Verfügung. Die innovative Formulierung des HIV-Medikaments erleichtert die Behandlung von Patienten erheblich, da die Tablette nicht mehr gekühlt gelagert werden muss und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden kann – ein Vorteil, der vor allem auch in Ländern mit mangelnder Infrastruktur zum Tragen kommt.

Prävention und Support

In Deutschland unterstützt Abbott diverse regionale Aids-Selbsthilfegruppen sowie das Kompetenznetz HIV/Aids. Unter dem Motto „Augen auf im Garten der Lüste – Kondome schützen“ wurde eine deutschlandweite Präventionskampagne initiiert.
Seit 2005 ist Abbott Partner des „Team Joachim Franz“, das durch zahlreiche Kampagnen in verschiedenen Ländern HIV und Aids wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Mit der diesjährigen „Be-your-own-hero-Tour“ startete eine bundesweite Aufklärungskampagne, bei der auf dem Fahrrad eine 4.000 Kilometer lange Strecke in Form einer riesigen Aidsschleife durch ganz Deutschland gefahren wurde (weitere Infos unter http://www.deutschland-setzt-ein-zeichen.de).
In einer Kooperation von Abbott und der Medical Tribune wurde für das Jahr 2007 die Serie „Aids 2007“ gestartet. In dem Magazin „Gesundheit & Medizin“, das in regelmäßigen Abständen als Sonderbeilage in der Süddeutschen Zeitung zu finden ist, erschien im Jahr 2007 über sechs Ausgaben jeweils ein vierseitiges HIV-Special. Im Rahmen der Themenschwerpunkte „Aids in Deutschland“, „Aids in der Welt“ und „Therapie - aktueller Stand und Entwicklung“ sind dort aktuelle und interessante Beiträge zum Thema HIV zu finden.

Internationale Verantwortung

Darüber hinaus nimmt Abbott auch international seine Verantwortung wahr, die HIV-Pandemie durch Präventionsprojekte zu bekämpfen. Abbott engagiert sich seit mehreren Jahren mit verschiedenen Programmen und Kampagnen, in deren Mittelpunkt die Gesundheitsaufklärung und Prävention, aber auch der Zugang zu Medikamenten steht:
Mit dem internationalen Hilfsprogramm „Step Forward for Children“ unterstützt Abbott im Rahmen des Abbott Funds Aidswaisen in unterentwickelten Ländern im Bereich der HIV-Therapie. Seit 2001 konnte dadurch mehr als 500.000 von Aids betroffenen Kindern und ihren Familien Unterstützung geboten werden.
Der Abbott Fund arbeitet hierbei eng mit der internationalen Hilfsorganisation Axios und dem Baylor College of Medicine zusammen. Im Rahmen des PMTCT-Programms (Preventing Mother to Child Transmission) stellt Abbott in über 69 unterentwickelten Ländern Aidsschnelltests kostenfrei zur Verfügung und unterstützt so Programme, die der Prävention von Mutter-Kind-Übertragung von HIV und Aids dienen.
Durch die Partnerschaft des Abbott Funds und der Regierung von Tansania startete Abbott im Jahr 2002 eine der umfangreichsten Initiativen in Afrika für den Ausbau und die Modernisierung des Gesundheitssystems in Tansania. Der Abbott Fund investierte mehr als 40 Millionen Dollar in die Initiative, mit Fokus auf die Modernisierung medizinischer Einrichtungen, Training des Personals, Verbesserung des Patientenmanagements und Kapazitätenausweitung für HIV-Testung und Behandlung.