KRANKHEITSVERLAUF
AIDS VERLÄUFT IN VIER PHASEN
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Eine HIV-Infektion verläuft in vier Phasen. Die erste Phase nennt man akute Phase und dauert vier bis sechs Wochen. Hierbei können in den ersten zwei bis sechs Wochen nach der Infizierung grippeähnliche Symptome, wie Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Ausschläge, Übelkeit, Nachtschweiß und Durchfälle, auftreten. Etwas seltener, aber durchaus gängig sind Beschwerden, wie Geschwüre im Mund, Gewichtsverluste und Lichtempfindlichkeit.
Die zweite Phase ist die Latenzphase, die durchaus zehn Jahre erreichen kann. In dieser Zeit vermehrt sich das Virus im Körper. Der Infizierte hat zwar keinerlei Krankheitssymptome, leidet aber gegebenenfalls psychisch, wenn er um seine Infektion weiß.
Die dritte Phase bezeichnet man als (A)ids (R)elated (C)omplex. Es treten ähnliche Beschwerden wie in der akuten Phase auf, die jedoch bleiben und chronisch werden.
Die vierte und letzte Phase ist dann die Krankheitsphase. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Diagnose Aids gestellt. Der Erkrankte leidet unter sogenannten opportunistischen Infektionen: Das geschwächte Immunsystem des Infizierten kann sich gegen Erreger, die für ein intaktes Immunsystem harmlos wären, nicht mehr wehren.
Zum Thema: „Wechselwirkungen im Blick“ - Wissenswertes über Wechselwirkungen zwischen HIV-Medikamenten und freiverkäuflichen Arzneimitteln. [LhivFE, Edition 8]
